Freitags ab 13 Uhr Feierabend
Montag bis Donnerstag wird von 7 bis 16 Uhr gearbeitet. Freitags endet der Arbeitstag bereits um 13 Uhr.
Qualifizierte SHK-Fachkräfte in einer ländlichen Region gewinnen? Für Gonther in Willingshausen war das keine einfache Aufgabe. Mit einer individuell entwickelten Social-Recruiting-Kampagne über Facebook und Instagram gelang es, einen neuen Mitarbeiter zu gewinnen.
Gonther bad-wärme-design Haustechnik GmbH ist ein SHK-Fachbetrieb aus dem hessischen Willingshausen mit rund zwölf Mitarbeitenden einschließlich Auszubildender.
Gesucht wurde ein Anlagenmechaniker SHK (m/w/d), der den Betrieb im Heizungs- und Sanitäranlagenbau sowie im Kundendienst verstärkt.
Die Herausforderung: In einer ländlichen Region ist die Zahl qualifizierter Fachkräfte begrenzt. Wer bereits einen festen Arbeitsplatz hat, benötigt überzeugende Gründe für einen Wechsel.
Wer als Anlagenmechaniker SHK bereits beschäftigt ist, sucht nicht unbedingt nach einer neuen Stelle. Gerade in ländlichen Regionen müssen Arbeitgeber deshalb mehr tun, als eine klassische Stellenanzeige zu veröffentlichen.
Auch Gonther stand vor dieser Herausforderung.
Der Betrieb hatte gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Doch welche davon sind für erfahrene SHK-Fachkräfte tatsächlich ein Grund, über einen Arbeitgeberwechsel nachzudenken?
Genau hier setzte die Zusammenarbeit mit FOKUS LOKAL an.
Bevor die erste Anzeige entstand, führte FOKUS LOKAL ein ausführliches Arbeitgeberinterview mit Gonther. Dabei ging es nicht um austauschbare Versprechen wie ein „tolles Team“ oder „attraktive Arbeitsbedingungen“. Stattdessen wurden konkrete Abläufe und Vorteile herausgearbeitet, die den Arbeitsalltag eines Anlagenmechanikers tatsächlich verbessern können.
Fünf Arbeitgebervorteile, die für Bewerber interessant sind
Montag bis Donnerstag wird von 7 bis 16 Uhr gearbeitet. Freitags endet der Arbeitstag bereits um 13 Uhr.
Strukturierte Materialbereitstellung reduziert unnötige Fahrten zum Großhandel und erleichtert die Arbeit auf der Baustelle.
Kurze tägliche Besprechungen sorgen dafür, dass Aufgaben und Zuständigkeiten geklärt sind, bevor es losgeht.
Die Einsatzorte liegen überwiegend in einem Umkreis von etwa 50 bis 55 Kilometern rund um den Betrieb.
Kollegialer Umgang, gegenseitige Hilfe und Flexibilität bei familiären Anliegen gehören zur beschriebenen Arbeitskultur.
Aus diesen Erkenntnissen entwickelte FOKUS LOKAL konkrete Werbebotschaften, die nicht nur die offene Stelle beschreiben, sondern mögliche Gründe für einen Arbeitgeberwechsel aufgreifen.
Für Gonther entwickelte FOKUS LOKAL eine Social-Recruiting-Kampagne über Facebook und Instagram. Der Ansatz: Nicht jeder Anlagenmechaniker interessiert sich für dieselben Arbeitgebervorteile. Während für den einen planbare Arbeitszeiten entscheidend sind, möchte ein anderer vor allem unnötige Fahrten, fehlendes Material oder ständige Improvisation vermeiden. Deshalb wurden fünf unterschiedliche Werbeansätze entwickelt.
Durch die unterschiedlichen Ansätze konnten mehrere mögliche Wechselmotive angesprochen werden, ohne sich ausschließlich auf eine einzige Werbebotschaft festzulegen.
Die Anzeigen führten auf eine eigens entwickelte Recruiting-Landingpage.
Dort konnten sich Interessenten über den Betrieb, die Aufgaben und die Arbeitsbedingungen informieren.
Wer sich angesprochen fühlte, konnte sich unkompliziert bewerben – ohne vorher einen Lebenslauf oder ein Anschreiben erstellen zu müssen.
Damit wurde eine wichtige Hürde für Fachkräfte reduziert, die zwar grundsätzlich wechselbereit sind, sich aber nicht aktiv mit einer klassischen Jobsuche beschäftigen.
Die Kampagne zeigte, dass die Mitarbeitergewinnung am Standort Willingshausen Geduld erfordert. Über die Social-Recruiting-Kampagne gingen insgesamt sechs echte Bewerbungen ein. Am Ende konnte Gonther einen neuen Anlagenmechaniker SHK einstellen.
Besonders interessant war die unterschiedliche Wirkung der Anzeigen.
Die klassische Stellenanzeige generierte fünf der sechs Bewerbungen und führte auch zur erfolgreichen Einstellung.
Das Video rund um vorbereitete Materialien und unnötige Großhandelsfahrten erzielte eine weitere Bewerbung und eine höhere Klickrate als die klassische Anzeige.
Allerdings erhielt die klassische Anzeige auch den größten Anteil des Werbebudgets. Ein direkter Leistungsvergleich ist deshalb nur eingeschränkt möglich.
Fazit: Nicht die Anzeige mit der höchsten Klickrate führte zur Einstellung, sondern die klassische Stellenanzeige.
Ein gutes Beispiel dafür, warum im Recruiting nicht allein Klicks oder Reichweite entscheidend sind, sondern die Qualität der Bewerbungen und das tatsächliche Ergebnis.
Die Kampagne für Gonther liefert drei wichtige Erkenntnisse.
Planbare Arbeitszeiten, vorbereitete Materialien und regionale Einsätze sind greifbarer als allgemeine Versprechen.
Nicht jeder Bewerber reagiert auf dieselbe Botschaft. Deshalb lohnt es sich, mehrere Ansätze zu entwickeln und ihre Ergebnisse zu beobachten.
Sechs Bewerbungen erscheinen auf den ersten Blick vielleicht wenig. Wenn darunter der passende Mitarbeiter ist, kann eine Kampagne dennoch ihr wichtigstes Ziel erreichen.
Die Gonther-Kampagne zeigt, dass Social Recruiting auch in einer ländlichen Region zur erfolgreichen Mitarbeitergewinnung beitragen kann – vorausgesetzt, die Strategie orientiert sich an den tatsächlichen Arbeitsbedingungen und der gesuchten Zielgruppe.
Bei FOKUS LOKAL steht nicht die Werbeanzeige am Anfang, sondern das Verständnis für den Betrieb. Welche Fachkräfte werden gesucht? Was zeichnet den Arbeitgeber aus? Welche Gründe könnten einen erfahrenen Mitarbeiter zum Wechsel bewegen?
Erst aus diesen Antworten entsteht eine Recruiting-Strategie, die zum Betrieb, zum Standort und zur gesuchten Position passt. Genau so sind wir auch bei Gonther vorgegangen.
Ob Anlagenmechaniker, Kundendiensttechniker oder Auszubildende: Jeder Betrieb bringt andere Voraussetzungen mit. In einem unverbindlichen Strategiegespräch schauen wir uns Ihre Situation an und besprechen, welche Recruiting-Maßnahmen für Ihren Betrieb sinnvoll sind.
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